Öffentlichkeitsarbeit Startseite — 17 August 2012
Fünf Unternehmen nehmen Insektenkillerlampen aus dem Programm!

Über 1.000 Protestmails wurden bisher an ausgewählte Unternehmen verschickt. Und es gibt erste Reaktionen: Fünf Unternehmen haben strittige Outdoor-Geräte aus dem Programm genommen. Von zwei Firmen wurde versichert, in Zukunft keine Insektenvernichter anbieten zu wollen. Drei Unternehmen haben die Produktbeschreibungen von Indoor-Geräten entsprechend der NABU-Forderungen angepasst. Ein Unternehmen reagierte zum Beispiel sehr vorbildlich mit den folgenden Worten: „Da es nicht unsere Absicht ist, aktiv oder passiv gegen Naturschutzmaßnahmen zu agieren, habe ich die von Ihnen zu Recht kritisierten Artikel aus dem Netz genommen.“ Und ein Gerätehersteller schrieb uns: „Ihr Schreiben hat uns zum Überdenken des Themas bewegt. Wir werden (mit Ihrer Hilfe) unsere Kunden aufklären und eventuell fehlerhafte oder fahrlässige Details verbessern.“

Doch nicht überall erwirkt der Protest schnelle Reaktionen: Obwohl eine Prüfung der Sachlage zugesichert wurde, lassen immer noch einige Unternehmen mit Ihrer Entscheidung warten, wie sie mit den strittigen Geräten oder mit den unzureichenden Produktbeschreibungen verfahren wollen. Scheinbar ganz Unbelehrbare haben bisher noch gar nicht auf unsere Aufforderung zur Stellungnahme oder auf die Protest-Mails reagiert. Das wirft kein positives Licht auf das Qualitätsmanagement dieser Firmen und ihr Umweltverständnis. Und umso stärker zeigt es die Notwendigkeit, dass der Gesetzgeber hier tätig werden muss, um einen effektiven Artenschutz im Siedlungsbereich oder auf Campingplätzen nicht dem Gutdünken mancher Konzerne zu überlassen. Ausführliche Hintergrundinformationen finden Sie auch unter http://www.nabu.de/themen/artenschutz/sohelfensie/protestgegeninsektenkiller/index.html.

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