Ich finde, sie gehört zu den schönsten Ecken von Rhede: die Kopflindenallee „Im Herken“. Die Alleebäume sind nach Schätzung von Heiz Theling vermutlich 400 Jahre alt. Die knorrigen Bäume sind ein urtümlicher Anblick.

Nach 10 Jahren haben sich wieder kräftige Äste gebildet.

Nach 10 Jahren haben sich wieder kräftige Äste gebildet.

Durch den regelmäßigen Schnitt haben sie eine ganz besondere Wuchsform bekommen. Im Laufe der Zeit haben sich Asthöhlen und Baumlöcher gebildet. Diese sind beliebte Nistgelegenheiten für Vögel, zum Beispiel für den Gartenrotschwanz, der dort in den letzten Jahren gebrütet hat. Ab und zu, so etwa alle 8 bis 10 Jahre, werden die Linden geschnitten, damit das nachwachsende schwere Astwerk nicht abbricht und damit die Allee in ihrer Urwüchsigkeit als wertvolles Kulturgut erhalten bleibt.

Viele fleißige Helfer/innen, auch die Jugendgruppe des Rheder NABU, haben zusammen mit Heinz Theling von der Stadtverwaltung Rhede die Kopflindenallee geschnitten. Ganz fertig geworden sind sie noch nicht - die Fortsetzung folgt am 17. November.

Viele fleißige Helfer/innen, auch die Jugendgruppe des Rheder NABU, haben zusammen mit Heinz Theling von der Stadtverwaltung Rhede die Kopflindenallee geschnitten. Ganz fertig geworden sind sie noch nicht – die Fortsetzung folgt am 17. November.

Naturschutz und Stadt Rhede arbeiten dazu Hand in Hand und haben am 3. November nun schon zum dritten Mal in einem gemeinsamen Pflegeeinsatz die Kopfbäume geschneitelt. Trotz vieler Helfer und großem Gerät war die Arbeit an einem Samstagvormittag aber leider nicht zu schaffen. Daher wird der Einsatz am Samstag, 17. November, fortgesetzt.  Begonnen wird um 9 Uhr und wir würden uns wieder über fleißige Hände freuen, die helfen, die abgesägten Äste wegzuräumen und zu schreddern.

Für den NABU in Rhede,
Marianne Harborg

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