Die intensive Landwirtschaft möchte sich mit dem Naturschutz auch optisch gleichstellen.

 

Der NABU im Nordkreis weißt daraufhin, das die derzeit an den Äckerrändern aufgestellten Schilder der Agrarindustrie nichts mit der ähnlich aussehenden Beschilderung unserer heimischen Naturschutzgebiete zu tun hat. Hierbei handelt sich um eine reine Werbemaßnahme der von ständigen Skandalen geschüttelten Agrarwirtschaftsbranche.

Die Problematik der kreisweiten Flächenverknappung war lange absehbar und wurde durch die Agrarwirtschaft noch forciert. Ursächlich sind unter anderem eine zu hohe Nutztierhaltung dem daraus resultierenden Gülleaufkommen sowie die ständige Veräußerung von Ackerflächen nach anfänglichen lamentieren zu Höchstpreisen. Da von regelmäßigen Zwangsenteignungen keine Rede sein kann, wird hier versucht dem Bürger Sand in die Augen zu streuen um von den Absurditäten dieses Systems abzulenken.

Nachhaltiger wäre es vermutlich mittlerweile ein Schild mit roter Umrandung und einem Piktogramm eines Landwirts aufzustellen. Das könnte dann den Ackerboden vor seinem Eigentümer/Pächter schützen, vor einer Überdüngung, Monokulturen und dem Einsatz Unmengen von Insektiziden, Fungiziden und Pestiziden. Im übrigen alles Dinge die sich im Boden, Grund- und Oberflächenwasser nachweisen lassen.

Der Absturz unserer heimischen Flora und Fauna ist mittlerweile für alle Menschen sichtbar geworden, er lässt sich deshalb weder verleugnen noch schön reden!

Herbert Moritz

Kontaktperson und Ansprechpartner
für den NABU im Nordkreis

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