Mit Auge und Ohr in den Naturgebieten des Westmünsterlandes

Jedes Schutzgebiet kann nur durch gute Betreuung bestehen. Deshalb suchen wir vom Naturschutzbund (NABU) im Kreis Borken naturverbundene Bürgerinnen und Bürger, die Zeit und Lust haben, sich für die Natur „vor ihrer Haustür“ verantwortlich zu fühlen und seine Entwicklung beobachten und begleiten möchten.

Als NABU – Schutzgebietsbetreuer sind sie Auge und Ohr vor Ort für:

  • eines unser ca. 70 Naturschutzgebiete im Kreis Borken
  • deren positive oder negative Entwicklung
  • das Erfassen und Dokumentieren der Tier- und Pflanzenwelt
  • die Betreuung bestimmter Tierarten (Greifvögel, Fledermäuse, Amphibien, Schmetterlinge u.v.m.)
  • die NABU-eigenen Flächen
  • die Öffentlichkeit und Behörden als Ansprechpartner des NABU

Der NABU unterstützt Sie!
Als NABU-Schutzgebietsbetreuer engagieren Sie sich freiwillig und unentgeltlich für eine sinnvolle Sache. Der NABU unterstützt Sie über ehren-  oder  hauptamtliche Ansprechpartner. Wir veranstalten regelmäßig Fortbildungen zu Themen wie, Kommunikation, Recht, Arten- und Biotopschutz, Öffentlichkeitsarbeit, Gewässerrenaturierung.  Der NABU bietet seinen Mitgliedern während ihres Einsatzes und Engagements eine Absicherung durch seine Haftpflicht- und Unfallversicherung .

Machen Sie mit! Schenken Sie unserer verbliebenen heimischen Natur etwas Zeit!

  • Sie sind an der frischen Luft und können jederzeit hautnah die Natur erleben
  • Sie bleiben in Bewegung und helfen der Natur praktisch vor Ihrer Haustür
  • Sie übernehmen Verantwortung und bewahren sich eine lebenswerte Umwelt

Was sollten Sie als NABU-Schutzgebietsbetreuer mitbringen?

  • Interesse an Tieren und Pflanzen.
  • Freude am Naturerleben und die Verbundenheit mit Ihrer Heimatregion
  • Spezielle Kenntnisse und Fähigkeiten sind nicht nötig
  • Den Willen zur Kommunikation, zum fachlichen Austausch und ein offenes und freundliches Wesen
  • Ihre Schwerpunkte setzen Sie selbst
  • Voraussetzung ist allerdings die Mitgliedschaft im NABU

Regelmäßige Probleme in den Schutzgebieten:

  • Entsorgung jeglichen Mülls incl. Grünabfällen
  • Eintrag  von Nährstoffen aus der intensiven Agrarwirtschaft (u. a. Gülle)
  • Unkontrolliertes herumwandern abseits der Wege,  zu oft freilaufende Hunde in der Brutzeit
  • Unkenntliche Beschilderung in den Schutzgebieten
  • Die Bejagung von Wild in Schutzgebieten während der Brutzeit
  • Und viele andere Dinge  die sich durch unsensibles Verhalten der Mitmenschen ereignen können.

Herbert Moritz
Für den NABU im Kreis Borken

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