Regionale Lebensmittel tierischen Ursprungs aus der Veredelungsindustrie des Kreises Borken sind einfach etwas Besonderes und lecker.

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Ob Huhn, Schaf, Rind oder Schwein,
bei uns leben sie schon lange nicht mehr allein.
Auf Feldern und Wiesen wirst du sie allerdings kaum noch sehn,
weil sie fast alle nur noch in Ställen stehn.

Wer kann mir sagen wo ich noch regionale Lebensmittel tierischen Ursprungs beziehen kann, die von Nutztieren stammen, die vorher nicht mit glyphosat-geduschtem Gensoja gemästet wurden?

Kennzeichnungslücke: Unsichtbare Gentechnik in Lebensmitteln

Zwar hat die Gentechnik bereits Einzug in die Lebensmittelherstellung gehalten – allerdings nur in Anwendungsbereichen, die nicht kennzeichnungspflichtig sind. Werden Nutztiere zum Beispiel mit gentechnisch hergestellten Futtermitteln gefüttert, so bleibt dies auf Fleisch, Milch und Eiern dieser Tiere ohne Kennzeichnung. Auch Zusatzstoffe und Enzyme, die mit Hilfe von gentechnisch veränderten Mikro-Organismen hergestellt wurden, können ohne Gentechnik-Kennzeichnung in Lebensmitteln eingesetzt werden. Eine rühmliche Ausnahme ist die Biobranche: Sie hat sich grundsätzlich gegen Gentechnik in jeder Form ausgesprochen.

Quelle:
Aktuelles Buch der VerbraucherZentrale NRW  1. Auflage August 2013 „Lebensmittel-Lügen“ Wie die Food-Branche trickst und tarnt

Herbert Moritz
für den NABU im Kreis Borken

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