Aktionen Allgemein Jagd — 27 Februar 2014

Guelle-Jagd-Gift

Dass die Jäger schießwütige Hobbyisten sind kann ich keinesfalls bestätigen, und dass trotz oft verschiedener Standpunkte und Sichtweisen über Jagd und Naturschutz. Es wäre schön wenn sich die Jägerschaft von ihren schwarzen Schafen öffentlich klar distanziert und die Vielfältigkeit der Lebewesen in der Natur anerkennt und nicht immer nur auf das Niederwild reduzieren würde.

Erst verschwand das Rebhuhn
jetzt der Fasan.
Weitere Wildtiere werden folgen.

Ohne großen Forschungsaufwand bräuchte man doch nur den Hasen Fragen was der Grund für das Desaster in der offenen Feldflur ist. Er würde vermutlich sagen:
„Liebe Menschen stellt euch vor, ihr müsstet auf der Suche nach etwas Fressbaren den leckeren Ackerwildpflanzen, ständig durch riesige mit Gülle geflutete Feldschläge hoppeln um dann festzustellen, Mist wieder nichts mehr da, der Landwirt und seine Giftspritze waren schon wieder schneller. Und liebe Menschen, die Rabenvögel sind wohl manchmal böse zu uns Hasen aber sie sind nicht der Grund für die Zerstörung unserer Lebensgrundlage.“

Kein anderes Lebewesen auf der ganzen Welt ist so blöd wie der Mensch und rottet in seiner unendlichen Gier nach Profit systematisch seine anderen Mitgeschöpfe aus. Sowohl Naturschützer als auch die Jägerschaft sind in der Lage, ehrenamtlich mit Spendengeldern annähernd das zu reparieren, was die Agrarwirtschaft oft staatlich subventioniert zerstört.

Herbert Moritz
für den NABU im Kreis Borken

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