Der trockene Winter und der fehlende Frühjahresregen bringen große Probleme für heimische Oberflächengewässer. Beides zusammen fällt ungünstiger Weise auch noch mit der Ausbringung großer Mengen Wirtschaftsdünger (Gülle, Gärreste, Mist) durch die landwirtschaftlichen Betriebe zusammen.

Trockenheit-bringt-Probleme

Diese bereiten nämlich gerade ihre Felder für die Einsaat neuer Nutzpflanzen vor. Ein großer Teil der von den Pflanzen nicht aufgenommen Wirtschaftsdünger wie Stickstoff und Phosphor sickert durch Böden und Drainage in die Oberflächengewässer wie Gräben, Tümpel und Feuchtbiotope ein.

Das Plankton, die kleinen und großen Algen und Wasserpflanzen in den Bächen und Flüssen, reagieren sofort auf die Nährstoffeinträge mit explosionsartigem Wachstum. Dieser Prozess entzieht nun dem Wasser den Sauerstoff der für alle Wasserlebewesen wie Fische oder Amphibien Überlebenswichtig ist. Den ökologischen Fachbegriff für diesen Vorgang nennt man „Eutrophierung“.

Herbert Moritz
Für die naturbegeisterten Leser unserer NABU-Hompage und
für mehr Verständnis über ökologische Zusammenhänge
in unserer heimischen Natur!

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