Landwirtschaft Leserbriefe Presse — 26 September 2014

L E S E R B R I E F
zum Artikel vom 19.09.2014 auf der ‚Westfalen‘-Seite:
„Gute Ernte, schlechte Preise“

Die Empfehlung des WLV-Präsidenten Röring, Spenden an NABU und BUND zu überdenken und das Geld lieber „Hungernden und Vertriebenen“ zukommen zu lassen, offenbart deutlich, dass sich die Verbandsführung unserer Landwirte dem massiven Gegenwind aus der Bevölkerung, repräsentiert durch zahlreiche Natur- und Umwelt-Verbände, Tierschutzorganisationen, Bürgerinitiativen sowie die AbL Aktionsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft offenbar nur noch mit platt-populistischen Aufrufen zu erwehren vermag. Hinter diesem Kraftmeier-Vokabular steckt allerdings noch ein wohlgenährter Propaganda-Etat, eingewickelt in Zynismus und Heuchelei. NABU und BUND mit Hunger und Vertreibung in Verbindung zu bringen ist so dumm, als würde man eine Kuh für Laktose-Intoleranz verantwortlich machen.

Rainer Gildhuis, Coesfeld
NABU-Mitglied seit 33 Jahren

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