Landwirtschaft Leserbriefe Presse — 08 Oktober 2014

Zu den wenigen Haupterwerbslandwirten (Mastschweine), die im gesamten Kreis Borken die absurde und intransparente Agrarpolitik regelmäßig auch öffentlich an den Pranger stellen und reflektieren, gehört mit weitem Abstand Herr Martin Ramschulte aus Schöppingen.

Hier Auszüge aus einem seiner letzten Leserbriefe vom 01. Oktober 2014 aus den Westfälischen Nachrichten, Ausgabe Nr. 228, zum Thema Viehhaltung.

Viehhaltung / Höhn hatte recht

Viele gewerbliche Landwirte, die massenweise Tiere für die Fleischproduktion züchten und mästen, haben vor vielen Jahren über den sogenannten „Kuschelerlass“ der damaligen NRW-Landwirtschaftsministerin Bärbel Höhn geschimpft. Die damals vorgeschlagenen Verbesserungen und Begrenzungen in der Tierhaltung und im Ackerbau hätten den hemmungslosen Größenwahn erst gar nicht zugelassen. Heute kümmert sich die Elektronik plus Chemie um die in Massen gehaltenen Tiere, das hat nichts mehr mit der Bewahrung der Schöpfung zu tun! Tiere mit importierten Futtermitteln zu mästen, das Fleisch zu exportieren und die Gülle fleißig durch die Weltgeschichte zu kutschieren, das soll die richtige Methode sein?

Martin Ramschulte,
Schöppingen

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