Wir haben es geschafft, in Bocholt zwei fantastische Naturfilme ins Kino zu bekommen: „Deutschlands wilde Vögel“.

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Am Sonntag, den 11.01.2015, läuft um 13:00 Uhr der 1. Teil und am Sonntag, den 18.01.2015, läuft ab 13:00 Uhr der 2.Teil. An beiden Tagen werden wir mit einem Infostand im Kino sein.

Hier schon mal jeweils den Trailer als Vorschau zu beiden Teilen.
Im Kinodrom Bocholt sind die Karten ab sofort erhältlich! Es handelt sich um eine reguläre Kinoveranstaltung mit kinoüblichen Eintrittspreisen.

http://teil1.deutschlands-wilde-voegel.de/
http://teil2.deutschlands-wilde-voegel.de/

Weitere Informationen zum ersten Teil:

Wilde Flamingos im Landeanflug auf einem See in Nordrhein-Westfalen, exotische Sittiche als Neubürger in einem Wiesbadener Park, der Haubentaucher im Prachtkleid bei ihrer Balz an einem See in der Eifel – mit seinem neuen Kinofilm „Deutschlands wilde Vögel“ nimmt der erfahrene Tierfilmer Hans-Jürgen Zimmermann seine Zuschauer mit zu seinen besten Beobachtungsplätzen in Deutschland.

Hautnah sind die Kinobesucher dabei, wenn Seeadler auf Fischfang auf den Feldberger-Seen in Mecklenburg-Vorpommern gehen. Oder sie tauchen ein ins El Dorado der Kraniche, der Rügen-Bock-Region. Wenn sich Zehntausende der „Vögel des Glücks“ in die Lüfte erheben, ist das ein Erlebnis mit Gänsehautcharakter. Und das können die Natur- und Vogelliebhaber nicht nur vom Kinosessel aus verfolgen. Denn Zimmermanns Film ist zugleich ein Leitfaden zum Selbstentdecken.

Die eindrucksvollen Bilder seiner Entdeckungsreise in die artenreiche Welt der wilden Vögel verbindet er mit zahlreichen Tipps. Er verrät die besten zehn Beobachtungs-Plätze in acht Bundesländern, die sich auch für Familienausflüge hervorragend eignen. „Ich möchte die Aufmerksamkeit wecken für die Wunder direkt vor der Haustüre und zeigen, wie facettenreich die reale Vogelwelt ist. Die Vogelbeobachtung könnte zu einer beliebten Freizeitbeschäftigung werden, wenn einmal die Begeisterung geweckt ist“, sagt der renommierte Natur- und Tierfilmer, dessen erster Kinofilm „Geheimnisse des Waldes“ bereits eine breite Fangemeinde vor die Leinwände lockte.

Das Besondere an Zimmermanns filmischer Perspektive ist die virtuose Komposition der natürlichen Schönheiten. Statt Effekthascherei lässt er auch Stille zu, in der manchmal nur das Staksen der Wasservögel am Steinhuder Meer, das Rascheln des Schilfs entlang des Stegs am Federsee – dem Refugium der Bartmeisen – oder das Flügelschlagen der seltenen Großtrappen im brandenburgischen Havelland zu hören sind. „Ich möchte vermitteln, wirklich zu sehen und zu hören“, beschreibt er sein Anliegen.

Mit Olaf Pessler, einem der bekanntesten Sprecher für Naturdokumentationen, gerät der 98-minütige Film zu einer unterhaltsamen und informativen Entdeckungsreise. Und die soll schon bald fortgesetzt werden, denn der zweite Teil über „Deutschlands wilde Vögel“ ist bereits in Arbeit und soll im Herbst nächsten Jahres in die Kinos kommen. Dann nimmt Zimmermann, der auf 170 TV-Natur- und Tierfilmproduktionen zurückblicken kann, seine Zuschauer mit in die Alpen, nach Helgoland, ins Wattenmeer oder zum Kaiserstuhl.

NABU-Vogelschutzexperte Lars Lachmann über den Film:

Hans-Jürgen Zimmermann ist mit „Deutschlands wilde Vögel“ ein wunderbarer Film über die artenreiche Vogelwelt unseres Landes gelungen. In beeindruckenden, unverfälschten Bildern zeigt der Film Vögel, die hier in Deutschland beobachtet werden können, und führt uns anschaulich vor Augen, für welche Schätze der Natur wir hier Verantwortung tragen.

Der Film wird viele Menschen inspirieren, selbst einmal auf Entdeckungsreise zu gehen, um die faszinierenden Vögel im Garten oder am nächsten See zu beobachten oder Deutschlands letzte Großtrappen im Havelland zu bestaunen. Aus dem Staunen und Erleben erwächst dann das Bedürfnis, Vögel und ihre Lebensräume für nachfolgende Generationen zu schützen. Daher stellt ein Film wie „Deutschlands wilde Vögel“ für die Arbeit des NABU eine sehr wichtige Unterstützung dar.

Weitere Informationen zum zweiten Teil:

Die Reise geht weiter: In „Deutschlands wilde Vögel – Teil 2“ entführt Hans-Jürgen Zimmermann die Zuschauer erneut in die artenreiche Welt wilder Vogelarten. An außergewöhnlichen Beobachtungsplätzen von den Alpen bis zur Nordsee gelangen dem Filmemacher einzigartige Aufnahmen, die nicht nur eingefleischte Naturliebhaber begeistern.

„Ich möchte mit dem Film auf die Vielfalt unserer Vogelwelt aufmerksam machen und dass es sich lohnt, sie zu schützen“ erklärt Zimmermann. Dabei liegt ihm besonders die heimische Tierwelt am Herzen. „Vor der eigenen Haustür kennen sich die wenigsten Menschen aus und auch die Kenntnis über die Tierwelt ist sehr bescheiden“, so der 64-Jährige. An insgesamt acht Beobachtungsplätzen zwischen Nebelhorn und Helgoland harrte er mitunter mehrere Tage aus, um eine einzige Szene einzufangen.

Dass sich die Geduld gelohnt hat, zeigen beispielsweise die Aufnahmen in der Diepholzer-Moorniederung: Zwischen Bremen, Hannover und Osnabrück hat sich eines der größten Kranichrastgebiete in Deutschland entwickelt, in dem sich im Herbst bis zu 70.000 rastende Kraniche beobachten lassen – an einem einzigen Tag. Wenn sich die „Vögel des Glücks“ abends in riesigen Schwärmen zusammenfinden, bietet sich dem Beobachter ein überwältigendes Naturschauspiel. Auch im Europareservat „Rieselfelder Münster“, einem der wichtigsten Rastplätze für ziehende Wat- und Wasservögel im Binnenland, gelangen Zimmermann beeindruckende Aufnahmen von der Balz und den Revierkämpfen unterschiedlicher Zug- und Brutvögel.

Wie im ersten Teil verzichtet auch die Fortsetzung von „Deutschlands wilde Vögel“ auf Spezialeffekte, Computeranimationen und sonstige Tricks. Der Film zeigt keine gezähmten Tiere, sondern ausschließlich frei lebende Vögel und garantiert somit authentische Bilder. Die Dreharbeiten für beide Filme dauerten insgesamt drei Jahre. „Mit meinen Filmen möchte ich beim Besucher für ein besseres Verständnis für unsere Umwelt schaffen und zugleich die Lust wecken, sich selbst auf Vogelbeobachtung zu machen“, erklärt Hans-Jürgen Zimmermann. „Denn Naturschutz und Naturerlebnis lassen sich vereinen.“

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