Die Bürgerinitative Isselburg21 e.V. lädt gemeinsam mit dem Verein Mehr Demokratie e.V. zu einem Informationsabend ein, in dessen Rahmen über die Auswirkungen der geplanten Freihandelsabkommen mit den USA und Kanada referiert wird. Die Freihandelsabkommen TTIP und Ceta werden derzeit von der Bundesregierung angestrebt, um damit mehr Wirtschaftswachstum zu generieren und den transatlantischen Warenhandel zu stärken.

Doch die Freihandelsabkommen haben auch ihre Schattenseiten. So wird von den Gegnern befürchtet, dass soziale Standards und der Umweltschutz ausgehöhlt werden. Durch die Freihandelsabkommen würden auch den Konzernen aus der Petrolindustrie geplante Frackingvorhaben erheblich erleichtert werden. Von daher haben die Freihandelsabkommen durchaus auch Auswirkungen auf die Kommunen.

Aus diesem Grund hat der Vorstand der Bürgerinitiative Isselburg21 Alexander Trennheuser von Mehr Demokratie e.V. eingeladen, der in seinem Referat näher auf die Hintergründe der Freihandelsabkommen und die damit verbundenen lokalen, regionalen und auch globalen Auswirkungen eingehen wird. Alexander Trennheuser ist Landesgeschäftsführer und Mitglied des Bundesvorstandes von Mehr Demokratie e.V. Da sich Isselburg21 seit der Gründung aktiv gegen Fracking in der Region engagiert und sich für ein europaweites Verbot einsetzt, lag es nah, einen derartig kompetenten Referenten zu den Freihandelsabkommen, als mögliche „Türöffner“ für die gefährliche Gasfördertechnik, einzuladen.

Nach dem Vortrag besteht die Möglichkeit zum Austausch mit dem Referenten. Es sind alle interessierten Bürgerinnen und Bürger eingeladen. Die Veranstaltung findet am 23. Februar 2015 um 20 Uhr im PZ der anholter „Verbundschule Isselburg“ statt, der Eintritt ist frei.

Artikel teilen

About Author

Static Author Display Name