Heek Landwirtschaft — 14 März 2015

Überd. 11.03.2015 050

Circa fünf Wochen nach dem Beginn der Ausbringung von sogenanntem Wirtschaftsdünger (Gülle, Gärreste, Mist) sehen im gesamten Nordkreis Borken die Gräben und Bäche klinisch tot aus, so wie es auf den Fotos aus der Kommune Heek zu sehen ist. Die hohen Nähstoffüberschüsse aus der Landwirtschaft lassen die Grünalgen in den Oberflächengewässern explosionsartig wachsen, bis sie dann dem Gewässer dann bei Fäulnisprozessen den Sauerstoff entziehen. Den Vorgang nennt man Eutrophierung. Damit ist der Lebensraum Oberfächengewässer jetzt für Wasserlebewesen wie Frösche, Fische und andere Arten nicht mehr zu gebrauchen.

Wasser 12.03.2015 008 Gülle Entsorgung 15.03.2015 012

Gülle Entsorgung 15.03.2015 005 Gülle Entsorgung 15.03.2015 003

Mit freundlichem Gruß,
Herbert Moritz
48619 Heek

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