Der NABU Kreisverband Borken hatte den Kreis Borken und 17 Gemeinden angeschrieben und um Infos zu zwei wichtigen Themenbereichen gebeten.

Erstens wurde eine Anfrage zum Einsatz von glyphosathaltigem Pestisiteinsatz in den Städten und Gemeinden, mit der Bitte um Verzicht auf diese Mittel, versandt.

Der Kreis Borken und die Stadt Ahaus haben uns schriftlich mitgeteilt, dass sie bereits auf den Einsatz dieser Mittel verzichten. Danke dafür.

Ebenso hatten wir in Zusammenarbeit mit dem BUND Borken auch die Städte und Gemeinden gefragt, wie der Stand der Dinge bei der Umsetzung der Wasserrahmenrichtlinien im Kreis Borken ist.

Hier haben die Stadt Bocholt sehr ausführlich, die Stadt Gronau sowie die Gemeinde Legden schriftlich geantwortet.

Mit Herrn Pelz und Herrn Schulte vom Kreis Borken fand zwischenzeitlich diesbezüglich schon ein Gespräch statt.

Es zeigt sich auch hier, dass der NABU Kreisverband Borken e.V. im Interesse seiner Bürger und Mitglieder ein Ansprechpartner ist, der Gehör findet und in Gesprächen die Naturschutzinteressen in vielfältiger Art und Weise vertritt.

Noch ein Hinweis:

Auf unserer Internetseite kam im Bericht (Bocholter City-Lauf, Etikettenschwindel der Möchtegern-Grünen) unter anderen das Problem Grünlandumbruch zur Sprache.

In einem Informationsgespräch zwischen NABU und dem landwirtschaftlichen Stadtverband Bocholt wurde klargestellt, dass im Raume Bocholt kein Grünlandumbruch im Jahr 2015 erfolgt sei.

Auch wurde dargestellt, dass es auf Grund von zeitlichen, teilweise witterungsbedingten Gründen immer mal wieder so erscheine, dass Gülle in unkontrollierter Menge auf Bocholter Flächen aufgebracht werde. Nach Aussagen der Landwirte sei dem nicht so.

Hier kann sich jeder Bocholter sein eigenes Bild dazu machen.

Unbestritten ist für den NABU, dass auch die „industrielle“ Landwirtschaft dazu beiträgt, dass das Artensterben, z.B. bei Feldlerche, Kiebitz etc., weiter voranschreitet.

Weitere Gespräche sollen klären, welche Gemeinsamkeiten bestehen und welche Aktionen der NABU mit der Landwirtschaft umsetzen kann, um unsere Natur zu erhalten.

Abschließend möchten wir es aber nicht versäumen, uns bei allen beteiligten Städten und Gemeinden, dem Kreis Borken und den Verbänden und Vereinen für die gute Zusammenarbeit zu bedanken.

Im Namen des Vorstandes des NABU KV-Borken e.V.

Rudolf Souilljee,
Vorsitzender des NABU- Kreisverbandes Borken.

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