Jagd Leserbriefe Presse — 30 November 2015

Thema: „Fuchs in Schliefenanlage in Südlohn-Oeding gefangen gehalten“

Dass der Leiter der unteren Landschaftsberhörde im Kreis Borken, Herr Roland Schulte, sich bis heute der Kritik zahlreicher Tier- und Naturschützer ausgesetzt sieht, hat er sich selbst zu verdanken.

Im Jahr 2014 gab es einen ähnlichen Vorfall in der Anlage in Legden-Asbeck, bei dem das Veterinäramt des Kreises ebenfalls vor Ort war, u einen von den Naturschutzverbänden gemeldeten übel aussehenden Fuchs zu kontrollieren.

Ebenso wie in Oeding war das Tier bei der Kontrolle des Veterinäramts bereits verschwunden. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt!

Es ist für mich persönlich ein Unding, dass ausgerechnet der Leiter des Fachbereichs für Natur und Umwelt des Kreises Borken gleichzeitig als Obmann für Naturschutz im Vorstand der Kreisjägerschaft sitzt.

Hobby hin oder her, das ist ein Interessenkonflikt und es kostet ihn oft das Vertrauen der ehrenamtlichen Naturschützer. In keinem anderen Münsterlandkreis ist übrigens die Zusammenarbeit zwischen Unterer Landschaftsbehörde und einer/der biologischen Station so gestört wie im Kreis Borken, was dem Naturschutzgedanken sichtlich schadet.

Ich nehme sämtliche anderen Mitarbeiter der Unteren Landschaftsbehörde in Schutz, ob ihrer stets fachlichen, freundlichen und kompetenten Auskünfte und der Kommunikation mit dem ehrenamtlichen Naturschutz.

Besonderer Dank gilt hier der Münsterlandzeitung für ihre kritische Berichterstattung und den damit verbundenen investigativen Journalismus.

Herbert Moritz,
Heek

Artikel teilen

About Author

Static Author Display Name