Jagd Landwirtschaft Stadtlohn — 08 Januar 2017

Erste Vergabe eines schwarzen Schafes nach Stadtlohn im Januar 2017

Wofür? Für die illegale Zwischenablagerung/Entsorgung von Gärresten aus einer Biogasanlage in einem Waldstück.

Diese Anlagen müssen mindestens Lagerkapazitäten für diese Abfälle/Wirtschaftsdünger von 6 Monaten vorhalten. Werden diese Gärreste aus Sparmaßnahmen nicht nach der Ausschleusung aus dem Fermenter für mindesten eine Stunde auf 70 Grad erhitzt, nach vorgegebenen Hygienevorschriften, droht dem Naturhaushalt und allen Lebewesen (Wildtieren) unter Umständen eine Katastrophe, insofern sich gefährliche Krankheitskeime/Erreger/Bakterien ungehindert in der Umwelt verteilen können (über Wind-, Boden- und Regenerosion/Abschwemmung).

Der Hinweis auf diese Sauerei kam aus den Reihen der Jägerschaft. Während die Jägerschaft oft selbst nicht diese negativen Dinge öffentlich kommuniziert, bin ich jedoch froh, das es unter ihnen noch Personen gibt, denen Ehrlichkeit und Verantwortungsbewusstsein keine Fremdwörter sind.

Die Betreiber dieser Anlage kassieren im übrigen zusammen über 43.000 Euro sogenannter Direktzahlungen als Subventionen und sind Inhaber eines Jagdscheines. Die Untere Landschaftsbehörde ermittelt!

Liebe Landwirte, Jagdscheininhaber und Angler, solltet ihr derartige Beobachtungen machen, meldet diese bitte an Naturschutzverbände, wenn ihr nicht selbst Kontakt zu den Behörden/Institutionen aufnehmen wollt. Wir sichern jedem Informanten Anonymität zu. Das seid ihr vielleicht eurem Gewissen, aber ganz bestimmt vor allen Dingen der Gesundheit der heimischen Zivilbevölkerung, schuldig.

Herbert Moritz

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