An den letzten Samstagen im August startete der NABU mit den ersten Arbeitseinsätzen nach der Sommerpause. Diese erfolgten im Burlo-Vardingholter Venn mit dem Ziel, bestehende Dämme in den Gräben und Wasserläufen zu kontrollieren und auch zu reparieren.

„Das Burlo-Vardingholter Venn ist ein Rückzugsgebiet für etliche Tier- und Pflanzenarten, die in Nordrhein-Westfalen ansonsten nur noch sporadisch oder gar nicht vorkommen.“ (Wikipedia).

Das Burlo-Vardingholter Venn ist ein Restmoor und Feuchtgebiet, Pflanzen und Tiere, die in diesem Ökosystem leben, sind auf dessen typischen Wasserhaushalt angewiesen. Die Naturaufnahmen aus dem schwer zugänglichen Venn zeigen ein charakteristisches und üppiges Grün im spätsommerlichen Licht.

NABU Mitglieder des Kreisverbandes Borken leisten mit viel Körpereinsatz Landschaftspflege und Maßnahmen zur Anhebung und Sicherung des Wasserstandes in Gräben oder sonstigen (künstlichen) Wasserläufen.

Das Aufstauen ableitender Wasserläufe erfolgt in tatkräftiger Handarbeit durch Dämme aus Holzstämme und Erdreich. Diese müssen jährlich und regelmäßig wieder aufgeschüttet, teilweise auch wieder erneuert werden.

 

Text und Fotos © Norbert Osterholt, (NABU-KV Borken e. V.)

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