Auch wenn es nicht jeder Bauer glauben möchte, auch den NABU-Kreisverband freut es, wenn die Landwirte für ihre Leistung entsprechend honoriert werden. Nur ist es leider wohl nicht so einfach, wie es sich in diesem Artikel darstellt. Weniger Kühe, weniger Milch, gleich besserer Milchpreise. Denn, dann hätten die Naturschützer ja zu 100 Prozent Recht mit ihrer Forderung, die Massentierhaltung abzuschaffen und weniger zu produzieren. Dann geht es den Bauern wieder gut. Es wäre ja Super, wenn da nicht die freie Marktwirtschaft und die vielen Verbraucher wären, die immer noch glauben „Geiz ist geil“.

Leider reden die Großkonzerne da ein Wörtchen mit und suggerieren dem Verbraucher es geht auch billiger, man muss nur mehr produzieren. Der Bauer, oder der Landwirt profitiert davon sicher am wenigsten. Weiter gedacht ist es denn unmöglich den Willen von Millionen von Verbrauchern nach guter und günstiger Nahrung zu erfüllen und dennoch den Bauern und Landwirten ein gutes Überleben zu ermöglichen?

Wir wollen das Rad der Zeit nicht zurückdrehen und der Verbraucher hat doch jetzt schon die Möglichkeit auf Märkten oder in Hofläden gut und günstig, regionale Lebensmittel zu erwerben, warum tun es derzeit denn nicht genügend Verbraucher? Es muss doch möglich sein, dem Anliegen vieler Verbraucher und dem Wohl von Bauern und Landwirten, gerecht zu werden. Wir sind nicht was wir reden, wir sind, was wir tun.

Hier geht es zum Zeitungsartikel des BBV vom 16.11.2017

Rudolf Souilljee, (Kreisvorsitzender NABU-Kreiserband Borken e. V.)

Artikelbild Screenshot von bbv-net.de/Lokales vom 16.11.2017 Foto © Daniela Hartmann

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