Zahlreiche NABU-Helfer fuhren am Samstag den 13.01. ins Burlo-Vardingholter Venn. Die intensiven Pflegearbeiten galten diesmal den Heideweihern. Die starke Ausbreitung von Kiefernschösslingen, jungen Birken und Weidengewächsen hatte großflächig den heidetypischen Vegetationsraum der Uferrandzonen bedrängt. Ganze Ufer- aber auch Wasserbereiche waren bereits zugewachsen. Schützenswerte Pflanzen wie Sonnentau, Sumpfbärlapp und Heidekrautgewächse, die sonnige und nicht beschattete Flächen zum Leben brauchen, werden so in Ihrem nötigen Naturraum bedrängt, ebenso moortypische Insekten und Käfer.

„Unter den vielen Libellen ist besonders die in ihrem Bestand stark gefährdete Große Moosjungfer hervorzuheben, die hier eines ihrer letzten Vorkommen im Bundesland Nordrhein-Westfalen hat. Der ebenfalls gefährdete Moorfrosch ist häufig anzutreffen und auch die stark gefährdete Schlingnatter ist nachgewiesen.“ (wikipedia)

Am Ende des Arbeitstages bot der Naturraum ein deutlich anderes Bild. Diese Arbeiten müssen in den kommenden Jahren stetig wiederholt werden. Die Überwucherungsprozesse würden zu einer und schlussendlichen Verlandung der schützenswerten Naturräume  führen. Nur durch die Pflegeeinsätze des NABU können die geschützten Arten sich behaupten.

 

Text und Fotos © Norbert Osterholt, (NABU-Kreisverband Borken e. V.)

 

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