Viele Bäume im Kreis Borken wurden durch das Sturmtief „Friederike“ entwurzelt oder beschädigt. Foto: Norman Schiwora

In den letzten Tagen bekam der NABU-Kreisverband Borken e. V. vermehrt Anrufe von besorgten Bürgern, warum die Stadt Bocholt nach dem großen Sturmtief „Friedericke“ so viele Bäume fällen muss, und ob das so seine Berechtigung habe. Daher haben wir uns sofort mit der Stadt Bocholt in Verbindung gesetzt, und schilderten den zuständigen Ansprechpartnern die Bedenken der Bürger. Die Stadt Bocholt machte sehr deutlich, dass diese Maßnahmen von dringender Notwendigkeit sein, damit die Wegesicherung gewährleistet bleibt. Viele Bäume so die Experten der Stadt Bocholt wiesen mangelnde Standsicherheit da, oder die Bäume seien ohnehin schon in einem sehr schlechten Allgemeinzustand, dass es nicht auszuschließen ist, dass Äste oder sogar der ganze Baum auf Gehwege oder Straßen fallen könnte und so für die Bürger und Verkehrsteilnehmer eine erhebliche Gefahr bestehen würde. Nicht um sonst weist der Kreis Borken darauf hin, dass die Wälder im Kreis Borken für ca. vier Wochen nicht betreten werden sollen, bis die Städte und Forstbehörde Entwarnung geben, dass die Wälder wieder sicher begehen werden können.

Artikel teilen

About Author

Static Author Display Name