6. Grüne Artenschutzkonferenz am 17. März in Münster

Stieglitz und Kornblume sind vom Rückgang ebenso betroffen wie zahlreiche Insektenarten (Foto: Annika Brinkert/Biologische Station Kreis Steinfurt)

„Stummer Frühling 2.0 – was kostet uns das Artensterben“ So lautet das Motto der diesjährigen „Grünen Artenschutzkonferenz“, die am 17. März von 13-18 Uhr in der Stadtwerke-Halle (Hafenplatz 1) in Münster stattfinden wird. Der inhaltliche Schwerpunkt soll dabei weniger auf dem genauen Ausmaß des Insektensterbens und den Verursachern liegen, sondern die daraus entstehenden Konsequenzen für Mensch und Natur beleuchten.

Dazu werden in einem einleitenden Vortragsblock Fachleute aus der Forschung die aktuellen Ergebnisse vorstellen und interpretieren. In einer anschließenden Podiumsdiskussion, die von der renommerierten Journalistin Dr. Tanja Busse moderiert werden wird, diskutieren Vertreter aus Naturschutz, Kirche, Landwirtschaft, Jagd und Forschung die Konsequenzen und mögliche politische Forderungen, um dem Artensterben entgegen zu wirken.

Die „Grüne Artenschutzkonferenz“ wird zum mittlerweile sechsten Mal von den GRÜNEN-Kreisverbänden im Münsterland mit Unterstützung u.a. der NABU-Naturschutzstation Münsterland ausgerichtet. Die Veranstaltung richtet sich an Naturschützer, aber auch Landnutzer wie Landwirtschaft, Imker und Jäger, und nimmt Probleme des Natur- und Umweltschutzes in den Fokus mit dem Ziel, politische Lösungsmöglichkeiten zu finden.

Die 6. Grüne Artenschutzkonferenz schließt nahtlos an die Tagung des NABU NRW zum Insektensterben am 17. Februar in Münster an, die vor allem den aktuellen Stand der Forschung vorstellte (siehe hier). Einen Bericht von der 5. Grünen Artenschutzkonferenz im vergangenen Jahr lesen Sie hier.

Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Das Programm kann hier herunter geladen werden (download, 1,7 MB). Der NABU Münster stellt kostenlos Apfelsaft von Münsteraner Streuobstwiesen zur Verfügung.

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