Vögel wie die Blaumeise sind in der Brutzeit auf Insekten angewiesen. Diese verfüttern sie vor allem an ihre Jungen. Foto: NABU/Rita Primer

Nach vielen und intensiven Beobachtungen können auch einige Mitglieder des NABU Kreisverbandes Borken e.V. bestätigen, dass uns unsere Gartenvögel auf ganz natürliche Weise bei der Beseitigung des Buchsbaumzünslers helfen.

Es wurde beobachtet, wie Haussperlinge, Kohl-und Blaumeisen sowie Heckenbraunellen und Rotkehlchen – ja sogar Dohlen – derzeit in einigen Gärten die Raupen des Buchsbaumzünslers fressen bzw. diese an ihre Jungen verfüttern.

Die biologische Schädlingsbekämpfung funktioniert also wunderbar!

Wir möchten dazu anregen, durch Bepflanzung mit Vogelschutzgehölzen, und/oder durch das Montieren von Nistkästen mehr Vögel in die heimischen Gärten zu locken und somit dazu beizutragen, dass weniger Gifteinsatz zur Bekämpfung des Zünslers nötig wird.

Halten Sie Ihre Augen offen! Beobachten Sie, ob auch in Ihrem Garten die natürlichen Feinde der Raupen bei der Arbeit sind, denn dann wird die Pflege des noch vorhandenen Buchsbaumes etwas leichter.

Ohne Gift geht es auch. Es gibt einige Ratschläge wie man den Plagegeistern ohne Giftspritzen beikommen kann.

Wir hoffen, dass auch Sie noch einige Kleinvögel im Garten haben, die Ihnen gerne helfen.

Rudolf Souilljee für den NABU-Kreisverband Borken e.V.

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