Wir vom Netzwerk Katzenschutz freuen uns sehr, dass der Kreis Borken als erster Kreis im Münsterland so mutig und weitsichtig ist, diesen Meilenstein für den Tierschutz zu setzen. Foto: Robert Vogel

Heute hat der Kreis Borken in seiner Ratssitzung der Einführung einer kreisweiten Kastrations-, Kennzeichnungs- und Registrierungspflicht für alle Freigängerkatzen ab dem 01.01.2019 zugestimmt. Die Entscheidung wurde mit großer Mehrheit getroffen, es gab lediglich zwei Gegenstimmen von Seiten der CDU.

Wir vom Netzwerk Katzenschutz freuen uns sehr, dass der Kreis Borken als erster Kreis im Münsterland so mutig und weitsichtig ist, diesen Meilenstein für den Tierschutz zu setzen.

Endlich wird nicht nur die Arbeit der vielen ehrenamtlichen Tierschützer und der Vereine auf eine rechtlich sichere Basis gestellt. Der noch viel wichtigere Punkt ist, dass durch die Kastrationspflicht dem große Katzenleid der meist sehr kranken Katzen und deren Kitten vorgebeugt und die exponentiell wachsende Zahl der Freigängerkatzen unter Kontrolle gebracht werden kann.

Durch die Kennzeichnungs- und Registrierungspflicht werden wir es langfristig ebenfalls schaffen, verantwortungslose Katzenhalter zur finanziellen Rechenschaft ziehen zu können.

Von dem schönen Nebeneffekt, dass entlaufene Tiere viel schneller wieder bei ihren Besitzern sein werden, mal ganz zu schweigen.

Wieder einmal hat es sich gezeigt, dass es sich lohnt, gemeinsam für ein Ziel zu kämpfen. Ich möchte mich persönlich bei allen Mitstreiterinnen und Mitstreitern und vor allem beim Bündnis 90/Die Grünen bedanken und hoffe, dass alle nun erst einmal diese wunderbaren Nachrichten feiern!

Sabine Landsmann
Sprecherin Netzwerk Katzenschutz

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